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Schweizerische Mannschaftsmeisterschaft
NLA: Showdown Winterthur –
Zürich am 22. August
Die SG Zürich ging in der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) als einziges NLA-Team mit dem Punktemaximum in die Sommerpause.
Markus Angst
Die Zürcher gewannen in der ersten von drei NLA-Doppelrunden sowohl gegen das nur auf dem 6. Rang liegende Genf (5:3) als auch gegen den punktelosen Aufsteiger Bodan Kreuzlingen (5½:2½). Der nach drei Runden noch punktgleiche Co-Leader Winterthur liess in der 4. Runde jedoch Federn. Der Vizemeister musste sich dem Vorjahresdritten Réti Zürich knapp mit 3½:4½ geschlagen geben.
Réti gewann in der Doppelrunde ebenso beide Matches (24 Stunden später auch 6:2 gegen Nyon) wie Riehen. Der Titelverteidiger zeigte sich von der Niederlage gegen Zürich in der 3. Runde gut erholt und schlug Wollishofen (knapp mit 4½:3½) und Genf (klarer mit 5½:2½). Weil auch Winterthur in der 5. Runde gewann (6½:1½ gegen Neuling Echallens), liegen die drei Zürich-Verfolger Riehen, Winterthur und Réti mit je 2 Punkten Rückstand gleichauf. In der 6. Runde am 22. August kommt es zum Spitzenkampf Winterthur - Zürich.
Das fünftplatzierte Luzern, das in der 4. Runde das nur zu sechst angetretene Echallens gleich mit 7:1 bezwang, 24 Stunden später jedoch Wollishofen ein 4:4-Unentschieden zugestehen musste, weist bereits 3 weitere Punkte Rückstand auf.
Im Abstiegssektor feierte Nyon gegen Bodan seinen ersten Saisonsieg (5:3). Die Waadtländer werden zusammen mit den ebenfalls 3 Punkte aufweisenden Genf und Wollishofen sowie mit Echallens (2) und Bodan (0) die beiden Absteiger ausmachen.
Die diesjährige Doppel-Schlussrunde der Nationalliga A findet am 10./11. Oktober im Hotel «Crowne Plaza» an der Avenue Louis-Casaï 75–77 in Genf statt.
Der am ersten Brett spielende GM Christian Bauer (Bild) liegt mit der SG Zürich nicht nur auf Platz 1, sondern er ist gemeinsam mit GM Sebastian Bogner und IM David Pires Tavares Martins (beide Réti) mit je 4½ Punkten aus fünf Partien auch erfolgreichster NLA-Spieler. (Foto: Markus Angst)
Auch in der NLB zwei Spitzenkämpfe am kommenden Wochenende
In der Nationalliga B hielten sich die fünf im Einsatz stehenden Spitzenteams in der 5. Runde schadlos. Während in der Ostgruppe Swisschess Academy Lugano spielfrei war, gewann der Kantonsrivale Mendrisio (allerdings denkbar knapp mit 4½:3½ gegen Winterthur II) ebenso wie Nimzowitsch Zürich (auch knapp mit 4½:3½ im Derby gegen Wollishofen II) und Tribschen (6:2 gegen St. Gallen). Die je 7 Punkte aufweisenden Mendrisio und Nimzowitsch (das jedoch einen Match mehr gespielt hat) überholten damit Swisschess Academy (6 aus 4 wie Tribschen).
In der Westgruppe sind Schwarz-Weiss Bern und der Schachklub Bern weiterhin im Gleichschritt. Schwarz-Weiss gewann gegen La Garde du Roi Prangins 5½:2½. In der ersten Runde nach der Sommerpause am 23. August stehen in der NLB gleich zwei Spitzenkämpfe auf dem Programm. Im Osten treffen Swisschess Academy und Nimzowitsch aufeinander, im Westen die beiden Stadtberner Klubs.
Im Abstiegssektor waren Glarus und Olten die beiden grossen Gewinner der 5. Runde. Die Glarner feierten gegen Réti II mit 5:3 ihren ersten Saisonsieg und verwiesen das punktgleiche Wollishofen II, das jedoch einmal mehr gespielt hat, auf den einzigen Abstiegsplatz in der Ostgruppe. Die Oltner gewannen im Westen das Kantonalderby gegen das allerdings stark ersatzgeschwächte Solothurn knapp mit 4½:3½ und rückten auf Rang 7 vor, während Solothurn auf den 9. Platz zurückfiel – 2 Zähler vor dem punktelosen Aufsteiger Court (3½:4½-Niederlage gegen Nyon II)
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